Implantationen gehören in unserer Praxis zum Routineprogramm. Aufgrund der hohen implantologischen Erfahrung können wir nahezu alle denkbaren implantologischen Fragestellungen lösen - seit 2017 auch mit Keramikimplantaten (Ceralog). 

 

Sehen Sie hierzu den Patientenfilm der Firma Camlog (deren Implantate wir verwenden) - bitte hier klicken !

 

 

 

Knochenangebot ausreichend ? 

Bei reduziertem Knochenangebot gibt es die Optionen, den Kieferknochen durch Knochenersatzmaterialien zu verbreitern und zu erhöhen - oder alternativ kurze Implantate ohne Knochenaufbau zu verwenden. 

Beide Methoden haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile - die für Sie passende Methode kann durch gewissenhafte Röntgendiagnostik ermittelt werden. 

Die Implantation selbst ist ein sehr gut verträglicher Eingriff, der in unserer Praxis mit hoher Team-Routine und unter streng hygienischen Bedingungen durchgeführt wird. 
 

Die Prothetik steht im Vordergrund

Hauptziel der Behandlung ist die Planung und Eingliederung eines optimalen Zahnersatzes - in ästhetischer wie auch in funktioneller Hinsicht. Die Praxis wurde daraufhin ausgelegt und ist durch das angeschlossene Praxislabor mit modernster Technik besonders kompetent. 

Implantation und Prothetik aus einer Hand geben Ihnen die Sicherheit eines in sich geschlossenen workflows. 
 

Welches Implantatmaterial ist am besten ?

In unserer Praxis werden sowohl Titan- wie auch Keramikimplantate eingepflanzt, wobei die Titan-Implantate die langjährigeren Erfahrungswerte und momentan noch etwas bessere prothetische Versorgungsmöglichkeiten (auch in ästhetischer Hinsicht) aufweisen. 

Keramikimplantate werden seit Jahren erfolgreich in der Implantologie angewandt und bieten die Möglichkeit einer nahezu vollständig metall-/titanfreien Versorgung von Zahnlücken. Mit der im Frühjahr 2017 in unsere Praxis integrierten Versorgung mit Ceralog-Keramikimplantaten haben wir den nächsten logischen Schritt hin zu solcher metallfreier Versorgung von Zahnlücken getan. 

Wir sind zertifizierter Anwender der Ceralog-Implantate von Camlog, dem Hersteller des in unserer Praxis seit über 17 Jahren vornehmlich verwendeten Implantatsystems.

Dr. Nessler ist zertifizierter Anwender des Ceralog-Systems

Das Ceralog-System ermöglicht die Insertion vollkeramischer Implantate. Auf Wunsch ist eine vollständig Titan-freie Versorgung von Zahnlücken möglich. 

Keramikimplantate gehen auf das Tübinger Sofortimplantat aus dem Jahr 1985, dem ersten keramischen Implantat zurück. Die früher teilweise auftretenden Probleme mit Brüchen oder Absplitterungen des Materials gehören schon sehr lange der Vergangenheit an. 

Keramikimplantate sind extrem biokompatibel, etwas schwieriger von der Anwendung und von den Materialkosten ca. 15% aufwändiger, als Titan-Implantate. 

Unsere bisherigen Erfahrungen mit Keramikimplantaten sind durchweg ausgesprochen positiv. 


 

Navigierte Implantation - was bedeutet das ?

Unter navigierter Implantation versteht man eine Technik, bei der die Bohrung für das Implantatlager im Kieferknochen durch Führungshülsen in so genannten Bohrschablonen erfolgt.
Sie können sich eine Bohrschablone so ähnlich wie eine Knirscherschiene vorstellen, in der sich runde Titan-Führungshülsen befinden, die die Instrumente an die richtige Stelle im Kiefer lenken.

Vorteil: Bei dieser Technik sind nur sehr geringe Schleimhautöffnungen für die Implantation nötig, weshalb man auch von der "schnittfreien Implantation" spricht.

Möglich wurde diese Technik durch die 3-D-Röntgentechnik, mit Hilfe derer man den Kiefer dreidimensional durch ein Kiefervolumentomogramm (DVT) untersuchen und die optimalen Implantatpositionen festlegen kann.

Der sinnvollste Einsatz für solche Schablonen-geführten Implantationen ist bei der Versorgung zahnloser Kiefer mit 4 (besser 6) Implantaten und verkürzten festsitzenden Brücken zu sehen: Hier relativieren sich die Zusatzkosten im Verhältnis zu den Gesamtkosten und haben die Patienten den größten Sofortnutzen.

Nach einer Vorplanungs- und Vorbereitungsphase von ca. 3-4 Wochen kann in bestimmten Fällen ein festsitzendes Provisorium taggleich nach der Implantation eingesetzt werden, was für die betroffenen Patienten einen echten Vorteil darstellt.  

3-D-Datensatz (rekonstruiert)

3-D-Röntgendiagnostik - wann sinnvoll und nötig ?

Die Vorteile der 3-D-Röntgendiagnostik liegen vor allem darin, Implantationen sicherer zu ermöglichen: Es bringt für Patienten und Behandler sehr viel mehr Sicherheit, wenn man weiß, "wo man reinbohrt", und so Nerven, Blutgefäße und benachbarte anatomische Strukturen schonen kann. 

Weiterhin ermöglicht die 3-D-Röntgendiagnostik, ein vorhandenes - möglicherweise geringes - Knochenangebot in der Art maximal gut auszunutzen, als man das jeweils längstmögliche Implantat im Vorhinein planen und inserieren kann. Der Mehrwert einer solchen besseren funktionalen Stabilität von Implantatlösungen rechtfertigt den höheren diagnostischen und labortechnischen Aufwand (Röntgendiagnostik, Laborkosten zur Erstellung von Bohrschablonen).

Die Kosten für eine präoperative 3-D-Röntgendiagnostik (DVT) betragen in unserer Praxis ab ca. 161.- EUR für das eigentliche Volumentomogramm (Stand 2/2017) ggf. zuzüglich der zahnärztlichen Röntgenauswertung, die im Falle einer tatsächlich durchgeführten Implantation jedoch ggf. nicht gesondert berechnet wird.
Ggf. entstehen zusätzliche Kosten für Kiefermodelle, Analysen, Röntgen- und Bohrschablonen und ggf. weitere wichtige Hilfsmittel - sofern sie für die Behandlung wichtig und sinnvoll sind.  

Mehr Info zu Anwendung und Kosten der 3-D-Technik - hier klicken ....
 

Die häufigsten Indikationen für Implantationen:

Einzelzahn-
implantat
Gesunderhaltung der Nachbarzähne

Seitenzahn-
versorgung

Vermeidung von Prothesen

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Prothesen-
stabilisierung

Halt ohne Haftcreme

Erfahrung und Methode

Dr. Thomas Nessler implantiert seit 25 Jahren und verfügt über umfangreiche Erfahrung bei den verschiedensten Knochenaufbau- und Implantationstechniken.

Seine Aus- und Weiterbildung absolvierte er in zahlreichen Kursen u.a. bei Dr. Robert E. Lamb (MSD, DDS in San Francisco, Kurse von 1999 - 2007 in D und CH), bei Prof. Dr. Dr. Konrad Wangerin, bei Dr. Ron Fabrick (Chicago - Kurse in der Praxis Dr. Gutjahr in Ludwigsburg) und Dr. Lawrence Gelb in Middleton (USA) sowie in zahlreichen Kursen im In- und Ausland (u.a. Curriculum Implantologie in Köln mit BDIZ-Zertifizierung). Maßgeblich beeinflußt haben seinen Implantationsstil Dr. Robert Lamb und Prof. Dr. Dr. Konrad Wangerin.

In unserer Praxis wird das Camlog-Implantatsystem verwendet. 3-D-Röntgendiagnostik führen wir ab Februar 2017 mit einem DVT Hyperion X9 durch. 3-D-Planungen für schablonen-geführte Implantologie erstellen wir mit dem SMOP-System (Swissmeda). Unsere Implantatkronen werden im eigenen Meisterlabor auf individuellen Keramik-Abutments in Vollkeramik gefertigt. Hierzu kommen je nach Anforderung und Belastungserwartung verschiedene Keramiksysteme zum Einsatz.  

- Stand Januar 2017 - 


Special:
Knochenaufbau mit Knochentransplantaten aus Spenderknochen

Wir verwenden seit einiger Zeit Spenderknochen gewonnen aus Hüftköpfen (Operationen für künstliche Hüftgelenke), hergestellt und aufbereitet in der Charité Berlin zum Aufbau von Kieferknochen-Defiziten. 

Es liegen nun einige Erfahrungen mit solchen Aufbauten in unserer Praxis vor - wir haben auch bereits in solche Augmentate erfolgreich implantiert. 

Mein Eindruck dieser Methodik ist ausgesprochen positiv: Wir können 3-dimensionale Knochendefekte wieder aufbauen, ohne auf Knochenentnahmen bei unseren Patienten angewiesen zu sein. Die Knochenhärte bei der Implantation ist beeindruckend, das Resorptionsverhalten bislang unauffällig: